Aktuelles

Soldaten unterstützen Weihnachtsfeier für Lebenshilfe-Mitarbeiter

Keck schauten die beiden Stoff-Schneemänner von der Bühne herab ins Publikum der weihnachtlich geschmückten Altenbürghalle in Karlsdorf-Neuthard.

Hier präsentierten Mitarbeiter mit Behinderung aus den Lebenshilfe-Werkstätten in Bruchsal, Bretten und Graben-Neudorf ein weihnachtliches Programm: Johannes Buchmüller eröffnete mit einem versiert vorgetragenen Keyboard-Solo die Feier. Danach begrüßte der Bürgermeister von Karlsdorf-Neuthard und 2. Vorsitzender der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten, Sven Weigt, die Besucher. Er dankte den Lebenshilfe-Mitarbeitern mit Handicap  im Namen des Vorstands für das in diesem Jahr Geleistete. Es sei ein gutes Jahr für die Lebenshilfe gewesen. Er wünschte allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.   

Im Anschluss begrüßte Lebenshilfe-Geschäftsführer Dirk Ringer und Meral Ata, Vorsitzende des Werkstattrats,  das Publikum. Mit einem Weihnachtslied auf der Clarina  begeisterte Heike Rübenacker die Zuhörer. Die Chöre der Werkstätten aus Bruchsal und Graben-Neudorf (unter der Leitung von Volker Klett und Michael Börzel) umrahmten stimmungsvoll die Veranstaltung mit Weihnachtsklassikern wie „Oh du fröhliche“ oder „Alle Jahre wieder“.

Als Weihnachtsmänner verkleidet, brachte die Tanzgruppe der Werkstätten von Bretten und Bruchsal(Leitung: Verena Stalder-Eckert/Andrea Hames) in einer mitreißenden Performance die Halle zum Beben: Viele Besucher hielt es nicht mehr auf den Plätzen. Sie kamen nach vorn zur Bühne, um begeistert mitzutanzen. Im Anschluss erfolgte die Ehrung langjähriger Lebenshilfe-Mitarbeiter mit Handicap.

Bereits seit über 30 Jahren beteiligt sich die Bundeswehr bei dieser Weihnachtsfeier. Die Vertreterin des Werkstattrats, Meral Ata, bedankte sich bei den Soldaten für ihre Unterstützung. Zum Schluss bat Moderator Rüdiger Lumpp, Mitarbeiter der Hauptwerkstatt Bruchsal, die Soldaten auf die Bühne, wo sie von den Lebenshilfe-Mitarbeitern zum Dank für ihr Engagement kleine Präsente erhielten.

Auch Lebenshilfe-Geschäftsführer Dirk Ringer bedankte sich ebenfalls bei Major Tobias Kahlo und Hauptfeldwebel Christian Kraus, der als Vertreter des Kompaniefeldwebels gekommen war und  den Aufbau der Feier organisiert hatte. Dirk Ringers Dank galt zudem den 16 Soldaten des 1. /ABC Abwehrbataillons 750 der Bruchsaler General Dr. Speidel-Kaserne, welche die Lebenshilfe bei der Ausrichtung der  Weihnachtsfeier für ca. 720  Mitarbeiter mit Handicap tatkräftig unterstützt hatten. Auch allen Helfern seitens der Lebenshilfe, der Feuerwehr sowie der Bäckerei Böllinger aus Oberhausen, für die Kuchen zu vergünstigten Preisen, dankte der Geschäftsführer. 

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Ein besonderes Museum feiert 2018 runden Geburtstag - mit Vitrinen aus der Lebenshilfe-Schreinerei Bruchsal

2018 wird es 30 Jahre alt, das Erste deutsche Kindergartenmuseum in Bruchsal. Ein Jubiläum, das die Katholische Fachschule für Sozialpädagogik Sancta Maria Bruchsal, zu welcher das Museum seit 2003 gehört, mit verschiedenen Veranstaltungen feiert. Das Thema: „Bilderbücher gestern und heute – Bildungschance oder Mottenkiste?“ So hat auch eine kleine, aber feine Ausstellung ihren Weg in die Räume der Sparkasse Kraichgau gefunden. Im Bruchsaler Kundenzentrum am Friedrichsplatz werden aus dem Fundus des Museums alte Bilderbücher und Spielmaterial in zwei Vitrinen ausgestellt. Sie wurden eigens für die Ausstellung von den Mitarbeitern der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e.V. in Form von gestapelten Schaukästen angefertigt. Christina Stiel-Leibold, welche zusammen mit Herta Pelz die Leitung des Museums inne hat,  bestückte die Vitrinen mit Büchern und ergänzte sie liebevoll mit vielen kleinen Dingen aus dem Museum.

Auch Bücherregale für die Schulbibliothek von Sancta Maria aus massiver Buche fertigten die Mitarbeiter mit Handicap der Lebenshilfe-Schreinerei zusammen mit ihren Gruppenleitern an.

Für Herta Pelz, die von Anfang an dabei war und  Christina Stiel-Leibold  besteht eine enge Verzahnung zwischen der Ausbildung in der Katholischen Fachschule und dem Museum. Jährlich besuchen zirka 600 Auszubildende und Studierende von Fachschulen für Sozialpädagogik das Museum, um anschaulich die Geschichte des Kindergartens kennenzulernen. Es geht darum, nicht nur in der Theorie etwas über das Thema zu erfahren, sondern Exponate wie Bilderbücher, Möbel und Spielmaterial zu sehen und sich damit zu beschäftigen. „Die Besucher können analysieren: was war schon mal da, was gibt es heute noch als Trends? Die Bilderbücher spiegeln auch familiäre Wertvorstellungen der unterschiedlichen Zeiten wieder“, sind sich Pelz und Stiel-Leibold einig. „Manche Themen in der Vorschulpädagogik werden nie unmodern und beschäftigen uns noch heute. Was 1840 bei Friedrich Fröbel schon wichtig war, ist auch heute im Kindergartenalltag aktuell.“ Der Pädagoge Fröbel entwickelte als Erster Spielmaterial für den Kindergarten. Das Museum besitzt alle sogenannten Spielgaben Fröbels und zeigt unter anderem auch Bücher, Möbel, Instrumente und Puppen.

Bei anderen Besuchern des Museums, beispielsweise Großeltern mit ihren Enkeln, werden Erinnerungen an die Kindheit wach.

Die Ausstellung ist bis zum 22. Dezember zu den Öffnungszeiten des Kundenzentrums zu sehen. Das Kindergartenmuseum öffnet jeden letzten Samstag im Monat von 13 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung.(C. Weskamp)

 

 

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Lebenshilfe-Adventsbasar bietet große Vielfalt an Eigenprodukten

Großer Besucherandrang herrschte beim Adventsbasar der Lebenshilfe in der Bruchsaler Hauptwerkstatt. Im liebevoll geschmückten Verkaufsraum  gab es neben weihnachtlichen Eigenprodukten der Bruchsaler Werkstätten, wie Vogelhäuschen, Stofftaschen und Taschen aus alten Werbebannern auch viele nicht-weihnachtliche Produkte, die das Sortiment bereicherten. So zum Beispiel selbstgebacken Hundeleckerlis und Nadelkissen in Form von Fröschen (in den Förder- und Betreuungsgruppen hergestellt), Kaminanzündhölzer, Feuerkörbe, bunte Allzweckbeutel und hölzerne Briefhalter,  Gartenschmuck aus Metall, wie Meisenknödelständer in Herz- oder Vogelform. Der Renner waren in diesem Jahr selbstgezogene Kerzen, Vogelhäuschen sowie Insektenhotels. Auch die selbsthergestellten Marmeladen – zum Teil komplett ohne Zuckerzusatz  – kamen bei den kleinen und großen Besuchern gut an, die auch eifrig davon kosteten. Bereits nach einer Stunde waren die schönsten Produkte bereits  weg.  Wer nach dem Einkauf eine Stärkung brauchte, konnte diese im weihnachtlich geschmückten Speisesaal der Bruchsaler Hauptwerkstatt  bei Kaffee und Kuchen oder heißen Würstchen – je nach Gusto finden. Fleißige Helfer in Küche und am Kuchenbuffet, an den Kassen oder im Verkaufsraum hatten sich wieder mächtig ins Zeug gelegt, um dem Publikum einen schönen Nachmittag zu bieten. Auch die Mitarbeiter der Offenen Hilfen hatten einen Infostand vorbereitet und präsentierten die Bandbreite an Beratungs-, Unterstützungs-, Bildungs- und Freizeitangeboten für Menschen mit Handicap und deren Angehörigen – alles in allem wieder ein voller Erfolg.

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Wohnpflegeheim mit "sehr gut" benotet - Mitgliederversammlung

Mit einem Blick in die Zukunft eröffnete Alex Huber, Erster Vorsitzender der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e. V., die Mitgliederversammlung. Im Speisesaal der Hauptwerkstatt in Bruchsal stellte er die Sozialplanung 2020 vor und gab damit einen Überblick über die zukünftige Entwicklung der Werkstattplätze, der Förder- und Betreuungsgruppen,in denen Menschen mit schwersten Behinderungen betreut werden, der Senioren sowie der Belegung der Wohnangebote. Während die Werkstattplätze für Menschen mit geistiger Behinderung rückläufig sind, wächst der Bedarf für Menschen mit seelischer Behinderung. Auf diese Entwicklung habe man mit einer Mischwerkstatt reagiert, die in Graben-Neudorf umgesetzt wurde. Hier arbeiten Menschen mit geistigem und psychischem Handicap zusammen. Aufgrund des demografischen Wandels steigt die Zahl der Senioren mit Handicap. Daher wurden bereits Seniorentagesbetreuungen an den Standorten in Bruchsal und Graben-Neudorf eingerichtet. Beim Wohnen sowie den Förder- und Betreuungsgruppen sei man bezüglich der Umsetzung der Planzahlen bereits mit dem Landratsamt im Gespräch.

 

 

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Riesensumme gesammelt

Bruchsal/Bretten. Mit seiner Spendenkampagne „Festival der guten Taten“ konnte der Brettener Uli Lange in den vergangenen 42 Jahren über fünf Millionen Euro für den guten Zweck sammeln. Alle Spendengelder kommen zu 100 Prozent den Förderprojekten der „Aktion Mensch“ (früher „Aktion Sorgenkind“) zugute – und damit auch vielen sozialen Projekten der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten und in der Region.

 

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